Wunsch nach Veränderung
Mal angenommen, du steckst gerade in einer schwierigen Situation oder kannst dich lebhaft an eine solche erinnern. Welcher Impuls steigt da in dir auf? Vielleicht der Wunsch nach Veränderung?
Nun eine provokante Frage: Warum veränderst du die Situation nicht einfach?
Es bräuchte wohl keine Beratungsangebote, würden sich Menschen auf natürliche Art und Weise entscheiden, sich selbst oder eine schwierige Situation zu verändern.
Und schon sind wir mitten im Thema und meinem Verständnis von Veränderung. Ich orientiere mich an der Metatheorie der Veränderung. Sie definiert Veränderung als Normalzustand. Betrachtet man zum Beispiel eine Blumenwiese oder den Himmel, verändern sich diese ständig auf ganz natürliche Art und Weise. Blumen, Gräser und Wolken fragen sich nicht, ob sie wachsen oder weiterziehen sollen. Babys machen sich ebenfalls keine Gedanken darüber, ob sie anfangen sollen zu kriechen, sich nach oben zu ziehen und auf wackeligen Beinchen loszulaufen. Sie tun es aus einem natürlichen, inneren Impuls heraus. In der Natur und bei ganz kleinen Kindern scheint Veränderung ganz natürlich «zu fliessen».
Was hindert Menschen daran, ersehnte oder notwendige Veränderungen vorzunehmen und mit dem Lauf der Dinge «mitzufliessen»? Wie schafft es jemand, in einer unerträglichen Situation zu verharren?
Die schnelle Antwort: Es gibt gute Gründe für Stagnation.
Die komplexe Antwort: Es führt kein Weg direkt ins Paradies und auch keiner daran vorbei, die persönliche Geschichte hinter der Stagnation zu ergründen.
In meiner Rolle als Coach richte ich den Fokus weniger auf die angestrebte Veränderung, als vielmehr auf die Stagnation und wie sich diese entwickelt hat. Wird die Geschichte dahinter wahrgenommen, ins Bewusstsein geholt und nachvollziehbar, kann Veränderung wieder ins Fliessen kommen. Warum in einem solchen Prozess ein Gegenüber (z.B. eine Coach) hilfreich sein kann, dazu mehr später.
Metatheorie der Veränderung
Für einen detaillierten Einblick in meinen Coachingansatz empfehle ich diesen Link zur Metatheorie der Veränderung. In meinem Blog «Impulse» bereite ich verschiedene Aspekte aus der Metatheorie in kleinen, bekömmlichen Häppchen auf, verweise auf interessante Literatur und teile eigene Visualisierungen relevanter Coachingthemen.
Tipp
Meine Blogbeiträge kann man filtern. Wenn du «Impulse» anklickst, werden dir alle Blogbeiträge mit theoretischen Inputs serviert. Die Metatheorie ist heterarchisch aufgebaut, d.h. alle Themen sind miteinander verwoben und keines ist wichtiger als

